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Die perfekten Faschierten Laibchen nach Plachutta

Faschierte Laibchen sind ein österreichischer Klassiker, der der ganzen Familie schmeckt. Wir haben das traditionelle Plachutta-Rezept dafür für euch und geben Tipps, wie die Laibchen immer perfekt werden!
Barbara Wohlsein
Barbara Wohlsein
Redaktion Happy Plates
Faschierte Laibchen

Faschierte Laibchen, Fleischlaberl, Fleischloaberl – die beliebten Laibchen haben in Österreich viele Namen und sind ein absoluter Hausmannskost-Klassiker. Mit ihrer Liebe für Faschiertes (Hackfleisch) sind die Österreicher*innen freilich nicht allein: Ein amerikanisches Burger Patty ist dem faschierten Laibchen sehr ähnlich (bis auf das in den Laibchen eingearbeitete Weißbrot) und auch die deutsche Frikadelle und der Hackbraten bzw. Faschierte Braten, der in vielen Ländern und Küchen gerne gekocht wird, haben eine sehr ähnliche Rezeptur.

Der Wiener Koch und Restaurantbesitzer Ewald Plachutta hat viele traditionelle Rezepte der österreichischen Küche in Kochbüchern niedergeschrieben, die mittlerweile als Standardwerke der Wiener Küche gelten. Das Rezept für Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree, das du auf Happy Plates findest, stammt aus einem dieser Kochbücher (“Plachutta Wiener Küche”, Brandstätter Verlag) und ist daher das beste Rezept, das du als Hobbyköch*in finden kannst!

Rezeptbuch und Frau
Frau kocht in einer Küche

Was gehört in die perfekten Faschierten Laibchen?

Diese Zutaten brauchst du für saftige, würzige Fleischlaibchen:

  • Faschiertes bzw. Hackfleisch (klassisch verwendet man gemischtes Faschiertes mit 50 % Rindfleisch und 50 % Schweinefleisch)

  • altbackenes trockenes Weißbrot (z.B. Semmeln oder Brötchen)

  • Ei

  • Zwiebel

  • Knoblauch

  • Majoran

  • Petersilie

  • Salz, Pfeffer

Warum kommt altbackenes Brot in die Faschierten Laibchen?

Man könnte vielleicht meinen, dass das Brot, das den Faschierten Laibchen hinzugefügt wird, aus Spargründen hinzugefügt wird, weil Fleisch früher teuer war. Das stimmt aber nicht ganz: Das altbackene Brot, das zuerst aufgeweicht und dann ausgedrückt wird, sorgt für eine lockere und saftige Konsistenz, die man mit einer reinen Fleischmasse nicht erreicht.

Majoran

Wie würzt man Faschierte Laibchen?

Einerseits sorgen die angeschwitzten Zwiebeln und der Knoblauch in der Laibchenmasse für den würzigen Grundton. Neben Salz und Pfeffer ist auch der getrocknete Majoran entscheidend für das typische Aroma. Majoran wird generell sehr gerne in der klassischen Wiener Küche verwendet und gibt zum Beispiel auch Würsten und Leberknödeln den typischen Geschmack.

Was isst man zu Faschierten Laibchen?

Traditionellerweise isst man n Österreich zu den Fleischlaibchen selbstgemachtes Kartoffelpüree. Für das Püree kocht man mehlige Kartoffeln, stampft sie und vermischt sie mit Milch, Butter, Salz und Muskatnuss. Das perfekte Topping sind Röstzwiebeln, die für einen süßlich-würzigen Akzent sorgen. Dafür schneidet man Zwiebeln in Ringe, tunkt sie in Mehl und brät sie in einer Pfanne mit Öl.

Hier geht's zum vollständigen Plachutta-Rezept für Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree:

Falls du auch mal moderne Versionen von Faschierten Laibchen ausprobieren willst, haben wir diese zwei Rezepte für dich:

Lust auf noch mehr traditionelle österreichische Rezepte nach Plachutta? Diese Klassiker findest du auch auf Happy Plates:

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